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Wechseljahre & Hormonsystem

Individuelle Betreuung in dieser Lebensphase mit modernen Therapieoptionen und ganzheitlicher Unterstützung

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Wechseljahre: Eine neue Lebensphase gestalten

Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, keine Krankheit - aber sie kann mit erheblichen Symptomen und Veränderungen einhergehen. Mit gezielter Beratung, modernen Therapieoptionen und individueller Unterstützung helfe ich Ihnen, diese Zeit aktiv zu gestalten und Ihre Lebensqualität zu erhalten.

Meine Leistungen

Symptom-Erfassung & Diagnose

Ausführliche Anamnese und Untersuchung zur genauen Erfassung Ihrer Symptome. Hormonelle Diagnostik wenn nötig und individuelle Risikoabschätzung.

Hormonersatztherapie (HRT)

Moderne HRT mit körperidentischen Hormonen in individueller Dosierung und optimalen Applikationsformen (Pflaster, Gel, Tabletten) für höchste Sicherheit.

Naturheilkundliche Alternativen

Phytohormone, Vitamine und Mineralstoffe sowie Lebensstiländerungen für Frauen, die keine oder nicht nur Hormontherapie möchten.

Psychisches Wohlbefinden

Unterstützung bei Stimmungsschwankungen, depressiven Verstimmungen und Angststörungen mit psychotherapeutischen und/oder medikamentösen Optionen.

Osteoporose-Prävention

Knochendichtemessung (DEXA), Beratung zu Kalzium und Vitamin D, und eventuell spezifische Knochenschutz-Medikamente.

Ganzheitliche Beratung

Ernährungsberatung, Bewegungsprogramme, Stressabbau-Techniken und umfassende Gesundheitsförderung in dieser Lebensphase.

Hormonfreie Therapie bei Hitzewallungen

Neuartige Wirkstoffe (NK1/NK3-Antagonisten) wirken gezielt im Gehirn auf die Hitzewallungs-Zentren – ohne Hormone, ohne Wartezeit. Eine Option besonders für Frauen, die keine Hormontherapie möchten oder dürfen.

Moderne evidenzbasierte Medizin:

Meine Beratung zu HRT und Wechseljahren folgt den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und internationalen Standards (European Menopause Society). Dies gewährleistet, dass Sie von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Symptome sind typisch für die Wechseljahre?

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine natürliche Lebensphase mit großen hormonalen Veränderungen. Typische Symptome entstehen durch den Rückgang von Östrogen und Progesteron: Vasomotorische Symptome - Hitzewallungen, Schweißausbrüche, besonders nachts (Nachtschweiß). Psychische Symptome - Stimmungslabilität, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Angststörungen, Gedächtnisstörungen. Physische Symptome - Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenk- und Muskelbeschwerden (Arthralgien, Myalgien). Urogenitale Symptome - Scheidentrockenheit, Blasenreizung, Harninkontinenz, sexuelle Lustlosigkeit. Hautveränderungen - Haut- und Haarveränderungen, Trockenheit. Langzeitfolgen - Osteoporose, kardiovaskuläre Erkrankungen, Gewichtszunahme. Die Symptome sind sehr individuell und können von Frau zu Frau völlig unterschiedlich ausfallen.

Was ist Hormonersatztherapie (HRT) und für wen ist sie sinnvoll?

Die Hormonersatztherapie (HRT) ist die wirksamste Behandlung für Wechseljahresbeschwerden. Sie ersetzt die fehlenden Hormone Östrogen und/oder Gestagen durch körperidentische oder bioidentische Hormonpräparate. Moderne HRT hat deutlich weniger Risiken als frühere Generationen und wird individuell dosiert. Sinnvoll ist HRT besonders bei: mittelschweren bis schweren Hitzewallungen und Nachtschweiß, erheblichen psychischen Symptomen, urogenitalen Beschwerden, Osteoporose-Risiko oder manifester Osteoporose. Die individualisierte Therapie berücksichtigt: Alter bei Beginn und Dauer der Wechseljahre, persönliche Symptomausprägung, Vorerkrankungen (Thrombose-Risiko, Brustkrebs-Familiengeschichte), individuelle Vorlieben (Tabletten, Pflaster, Gel). Moderne HRT mit transdermalen Applikationsformen (Pflaster, Gel) hat günstigere Sicherheitsprofile als orale Präparate.

Gibt es naturheilkundliche und nicht-hormonelle Alternativen zur HRT?

Ja, es gibt verschiedene nicht-hormonelle Optionen für Frauen, die HRT nicht möchten oder nicht vertragen: Pflanzliche Phytohormone - Isoflavone aus Soja und Rotklee, Traubensilberkerze (Cimicifuga), Mönchspfeffer mit moderater Wirksamkeit. Vitamin- und Mineralstoffzufuhr - Vitamin D und Kalzium für Knochengesundheit, B-Vitamine für psychische Symptome. Lebensstiländerungen - Regelmäßige Bewegung mindestens 150 Min/Woche, Gewichtsmanagement, ausreichend Schlaf, Stressabbau (Yoga, Meditation), begrenzte Hitzeauslöser wie Koffein und Alkohol. Andere Medikamente - Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) für Hitzewallungen und depressive Verstimmungen, Gabapentin für Hitzewallungen. Psychotherapeutische Ansätze - Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion. Die Wirksamkeit nicht-hormoneller Methoden ist individuell unterschiedlich und benötigt Geduld beim Ausprobieren.

Ist Hormonersatztherapie sicher? Welche Risiken gibt es?

Die Sicherheit von HRT ist ein wichtiges Thema. Aktuelle Forschung und große Studien (Women's Health Initiative Update) zeigen: Modernes HRT mit transdermalen Applikationsformen und körperidentischen Hormonen hat ein günstiges Sicherheitsprofil. Das Brustkrebsrisiko ist minimal bei Östrogen-allein-Therapie (besonders nach Hysterektomie) und gering bei Östrogen+Gestagen-Kombination, wenn die Therapiedauer begrenzt ist (typischerweise bis 5 Jahre). Das Thromboserisiko ist niedrig bei transdermaler (Pflaster/Gel) Applikation, erhöht bei oraler Applikation (daher wird transdermale bevorzugt). Kardiovaskuläre Effekte sind positiv bei frühzeitigem HRT-Beginn ('Timing-Hypothese'). Kontraindikationen sind: aktiver Brustkrebs, akute Thrombosen, unkontrollierte Bluthochdruck. Eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung ist essentiell und sollte regelmäßig überprüft werden.

Was sind NK1/NK3-Antagonisten und wie helfen sie bei Hitzewallungen?

Eine der spannendsten Entwicklungen der letzten Jahre in der Wechseljahres-Medizin sind sogenannte Neurokinin-Antagonisten. Diese Wirkstoffe blockieren gezielt Rezeptoren im Gehirn (NK1- und NK3-Rezeptoren), die für die Entstehung von Hitzewallungen mitverantwortlich sind – ganz ohne in den Hormonhaushalt einzugreifen.

Der entscheidende Unterschied zur klassischen Hormonersatztherapie: NK1/NK3-Antagonisten sind vollständig hormonfrei. Das macht sie zu einer echten Alternative für Frauen, bei denen Hormone nicht infrage kommen – etwa nach einer hormonsensitiven Brustkrebserkrankung, bei erhöhtem thromboembolischem Risiko oder einfach auf ausdrücklichen Wunsch.

Die Wirkung setzt rasch ein und reduziert Häufigkeit und Intensität der Hitzewallungen deutlich. Auch Schlafstörungen, die häufig durch nächtliche Schweißausbrüche entstehen, bessern sich in der Regel unter dieser Therapie.

Ich verfüge über besondere Erfahrung mit diesen neuartigen Wirkstoffen und berate Sie gerne, ob diese Option für Ihre Situation in Frage kommt.

Wie kann ich in den Wechseljahren Osteoporose vorbeugen?

Osteoporose-Prävention ist ein wichtiger Aspekt der Wechseljahre-Betreuung, da der Knochenmasseverlust nach der Menopause rapid ansteigt. Prävention umfasst: Ausreichende Kalzium-Zufuhr (1000-1200 mg täglich aus Milchprodukten, Grünkohl, Mandeln) und Vitamin D (800-1000 IE täglich, Blutspiegelkontrolle). Gewicht-tragende Übungen mindestens 3x/Woche (Gehen, Joggen, Krafttraining) zur Stimulation der Knochenbildung. Rauchentwöhnung und Alkoholreduktion (Risikofaktoren). Hormonersatztherapie als wirksamste Prävention bei Risiko für Osteoporose. Knochendichtemessung (DEXA) je nach Risiko ab 65 Jahren oder früher bei Risikofaktoren. Eventuell Bisphosponate oder andere Knochenschutz-Medikamente bei manifester Osteoporose. Eine individuelle Präventionsstrategie basiert auf Risikofaktoren und Knochendichtemessung.

Meine Qualifikationen in der Wechseljahre-Betreuung

  • Spezialisierte Weiterbildung in Hormonersatztherapie und Menopausen-Medizin
  • Aktuelle Kenntnisse der DGGG-Leitlinien und internationalen Standards
  • Erfahrung mit modernen HRT-Regimen und individualisierte Therapieansätze
  • Kompetenz in nicht-hormonellen und naturheilkundlichen Therapien
  • Osteoporose-Prävention und Diagnostik (DEXA-Knochendichtemessung)
  • Ganzheitlicher Ansatz mit Berücksichtigung von Lebensstil und Psychischem Wohlbefinden

Ihre Lebensqualität ist mir wichtig

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich individuell beraten - diese Lebensphase soll lebenswert sein.

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