Gebärmutterhalskrebs ist durch moderne Vorsorge zu über 90 % vermeidbar. Wir nutzen modernste Diagnostik: HPV-Screening, PAP-Abstrich, digitale Kolposkopie und High-End-Ultraschall zur sicheren Früherkennung.
Termin vereinbarenScreening auf Humane Papillomaviren (Auslöser von Gebärmutterhalskrebs)
Zytologische Untersuchung zur Früherkennung von Zellveränderungen
Vergrößerte Betrachtung des Gebärmutterhalses mit gezielten Biopsien
Moderne Ultraschalldiagnostik zur Diagnostik inklusive Biopsien
Tastuntersuchung und Ultraschallscreening
High-End-Sonographie mit Blutflussmessung (Doppler) und Gewebehärtemessung (Elastographie) zur präzisen Abklärung von Tastbefunden und Auffälligkeiten im Mammogramm
Die S3-Leitlinie „Prävention des Zervixkarzinoms" des Leitlinienprogramms Onkologie (Federführung DGGG) wird kontinuierlich aktualisiert und bestätigt die Überlegenheit des HPV-basierten Screenings.
Gebärmutterhalskrebs wird durch humane Papillomaviren (HPV) ausgelöst, wird aber durch regelmäßige Vorsorge zu über 90 % verhindert. Die modernen Screening-Verfahren ermöglichen es, Vorstufen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen – in einem Stadium, in dem sie noch vollständig heilbar sind.
In Deutschland wird seit 2020 die kombinierte HPV- und Zytologie-Untersuchung (gemäß DGGG-Leitlinien) ab dem 35. Lebensjahr empfohlen. Diese Kombination ist zuverlässiger als eine isolierte Untersuchung.
1. Anamnese: Kurzes Gespräch zu deiner Krankengeschichte und Vorsorgehistorie
2. Gynäkologische Untersuchung: Tastuntersuchung und Spiegelung
3. Abstriche: Einfache und schmerzlose Entnahmen für HPV- und PAP-Test (2–3 Minuten)
4. Besprechung: Erklärung der Befunde und ggf. weitere Termine für Biopsie oder Kolposkopie
Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert in der Regel 10–15 Minuten.
Der HPV-Test prüft auf humane Papillomaviren (HPV), die mit der Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs in Verbindung stehen. Seit 2020 ist er Teil der Standard-Vorsorge ab 35 Jahren und gilt als deutlich zuverlässiger als der Pap-Test allein. Eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen (16, 18) bedeutet nicht automatisch Krebs – aber es ist ein Risikofaktor, der überwacht werden sollte.
Unter 35 Jahren: Jährlicher PAP-Test (gesetzliche Vorsorge).
Ab 35 Jahren: Kombinierte HPV- und Zytologie-Untersuchung. Bei normalen Befunden
kann diese alle 3 Jahre wiederholt werden – das ist wissenschaftlich ausreichend.
Bei auffälligen Befunden: Individuelle Empfehlungen, ggf. Kolposkopie und engmaschigere Kontrollen.
Die Kolposkopie ist eine spezielle Lupe (Kolposkop), die eine 6–40-fache Vergrößerung des Gebärmutterhalses ermöglicht. Mit Hilfe dieser Untersuchung können Zellveränderungen präzise lokalisiert und gezielt biopsiert werden. Die Untersuchung ist schmerzlos, kann aber kurzzeitig eine leichte Spannung verursachen.
Idealerweise sollte die Untersuchung nicht während der Menstruation stattfinden, da die Abstriche dann ungenaue Ergebnisse liefern können. Bitte vereinbaren Sie den Termin in der menstruationsfreien Zeit.
Moderne Ultraschalltechnologie hat in der Brustdiagnostik eine neue Qualitätsstufe erreicht. Mit einem Hochfrequenz-Schallkopf (18 MHz) – deutlich feiner als beim Standard-Ultraschall – lassen sich Gewebeveränderungen in der Brust mit bisher unerreichter Bildschärfe darstellen. Kleinste Strukturen von weniger als einem Millimeter werden sichtbar.
Die KI-Unterstützung analysiert in Echtzeit Gewebemuster und hilft, auffällige Bereiche zuverlässiger einzuordnen – als zusätzliche Entscheidungshilfe neben klinischer Erfahrung. Zwei ergänzende Verfahren erhöhen die diagnostische Aussagekraft weiter:
Doppler-Blutflussmessung: Tumorgewebe bildet oft neue, unregelmäßige Blutgefäße. Die Doppler-Funktion macht diese Gefäßveränderungen sichtbar – ein wichtiger Hinweis auf gutartige oder bösartige Prozesse.
Elastographie: Krebsgewebe ist in der Regel deutlich fester als gesundes Drüsengewebe. Die Elastographie misst die Gewebehärte farblich und gibt damit einen weiteren unabhängigen Hinweis auf die Dignität eines Befundes.
Diese Kombination ermöglicht in vielen Fällen eine präzisere Einschätzung als ein einzelnes Verfahren allein – und kann unnötige Biopsien vermeiden oder gezielt begründen. Die Untersuchung ist schmerzlos, strahlenfrei und dauert ca. 15–20 Minuten.
Besonders empfehlenswert für: Frauen mit dichtem Drüsengewebe (bei denen das Mammogramm eingeschränkt aussagekräftig ist), mit tastbaren oder sonst unklaren Befunden, mit familiärem Brustkrebsrisiko sowie zur ergänzenden Abklärung nach einem Mammogramm.
Die Standard-Vorsorge (PAP-Test bei Frauen unter 35 Jahren, kombinierte Untersuchung ab 35 Jahren) ist eine Kassenleistung – Sie zahlen also nichts. Leistungen wie vaginaler Ultraschall und Brustultraschall sind im Rahmen der allgemeinen Krebsvorsorge Selbstzahlerleistungen mit moderaten Kosten.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihre Vorsorgeuntersuchung. Online, telefonisch oder per E-Mail – ganz nach Ihren Wünschen.
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