Diagnostik und individuelle Therapie einer häufigen, aber oft spät erkannten Erkrankung. Mit moderner Ultraschalldiagnostik und einem ganzheitlichen Behandlungsansatz begleite ich Sie auf dem Weg zu weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität.
Termin vereinbarenEndometriose betrifft in Deutschland rund 2 Millionen Frauen. Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, siedelt sich außerhalb der Gebärmutter an – an Eierstöcken, Bauchfell, Blase oder Darm. Die Folge: chronische Schmerzen, starke Regelblutungen und in vielen Fällen Einschränkungen der Fruchtbarkeit. Trotzdem vergehen durchschnittlich 7 bis 10 Jahre bis zur Diagnose. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung kann die Lebensqualität erheblich verbessern.
Mit modernem High-End-Ultraschall lassen sich Endometriosezysten, Adenomyose und tief infiltrierende Herde erkennen – schonend und ohne Eingriff.
Von Schmerzmitteln über hormonelle Therapie mit Gestagenen oder Dienogest bis hin zu komplementären Ansätzen – abgestimmt auf Ihre Beschwerden.
Bei Bedarf koordiniere ich die laparoskopische Entfernung von Herden und Verwachsungen mit spezialisierten Operateuren und begleite die Nachsorge.
Individuelle Beratung bei eingeschränkter Fruchtbarkeit und enge Zusammenarbeit mit Kinderwunschzentren für Ihren Weg zum Wunschkind.
Nach operativer Sanierung kann eine hormonelle Langzeitbehandlung das Risiko eines Rezidivs deutlich senken und Beschwerden kontrollieren.
Ernährungsberatung, Physiotherapie, psychologische Unterstützung und Selbsthilfe als ergänzende Bausteine für Ihre Lebensqualität.
Meine Diagnostik und Therapie folgen den aktuellen S2k-Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE). Dies garantiert eine evidenzbasierte, moderne Behandlung auf höchstem Niveau.
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst – etwa an den Eierstöcken, im Bauchfell, an der Blase oder am Darm. Dieses Gewebe unterliegt dem Monatszyklus und kann Entzündungen, Verwachsungen und Schmerzen verursachen. Endometriose betrifft in Deutschland schätzungsweise 2 Millionen Frauen – rund 8 bis 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter. Trotz dieser Häufigkeit vergehen im Durchschnitt 7 bis 10 Jahre bis zur Diagnose, da die Symptome oft als normale Regelschmerzen abgetan werden.
Die Symptome der Endometriose sind vielfältig und individuell unterschiedlich stark ausgeprägt: Starke Regelschmerzen (Dysmenorrhoe), die über normale Menstruationsbeschwerden hinausgehen und den Alltag beeinträchtigen. Chronische Unterbauch- und Beckenschmerzen, auch außerhalb der Menstruation. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie). Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen, besonders während der Periode. Starke oder unregelmäßige Blutungen. Unerfüllter Kinderwunsch – Endometriose ist eine der häufigsten Ursachen für eingeschränkte Fruchtbarkeit. Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue). Blähungen und Verdauungsbeschwerden (sogenanntes Endo-Belly). Wichtig: Die Stärke der Symptome korreliert nicht immer mit dem Ausmaß der Erkrankung.
Die Diagnostik umfasst mehrere Schritte: Ausführliche Anamnese – gezielte Befragung zu Schmerzmustern, Zyklusverlauf und Begleitsymptomen. Gynäkologische Untersuchung – Tastuntersuchung zur Erkennung von Verhärtungen und Druckschmerz. Hochauflösender Ultraschall – mit modernem High-End-Ultraschall lassen sich Endometriosezysten (Endometriome), Adenomyose und tief infiltrierende Herde erkennen. MRT – in bestimmten Fällen zur ergänzenden Darstellung. Laparoskopie (Bauchspiegelung) – gilt als Goldstandard zur definitiven Diagnose und ermöglicht gleichzeitig eine operative Behandlung.
Die Therapie richtet sich nach Beschwerden, Ausmaß und individuellem Kinderwunsch: Medikamentöse Therapie – Schmerzmittel (NSAR), hormonelle Therapie mit Gestagenen, GnRH-Analoga oder Dienogest. Operative Therapie – laparoskopische Entfernung (Exzision) von Endometrioseherden und Lösung von Verwachsungen. Kombinationstherapie – operative Sanierung mit anschließender hormoneller Langzeittherapie zur Rezidivprophylaxe. Komplementäre Ansätze – Physiotherapie, Ernährungsanpassung, Akupunktur und psychologische Unterstützung. Die Therapie wird individuell angepasst. Eine vollständige Heilung ist derzeit nicht möglich, aber eine deutliche Besserung der Beschwerden und Lebensqualität ist in den meisten Fällen erreichbar.
Ja, viele Frauen mit Endometriose werden schwanger – spontan oder mit Unterstützung. Endometriose ist zwar eine der häufigsten Ursachen für eingeschränkte Fruchtbarkeit, aber keineswegs gleichbedeutend mit Unfruchtbarkeit. Bei leichter Endometriose ist eine natürliche Schwangerschaft oft möglich. Operative Entfernung von Endometrioseherden kann die Fruchtbarkeit verbessern. Hormonelle Stimulation und Insemination als nächster Schritt. IVF (In-vitro-Fertilisation) bei fortgeschrittener Endometriose. Eine frühzeitige Beratung ist besonders wichtig, da Endometriose mit der Zeit fortschreiten kann. Ich berate Sie individuell und arbeite bei Bedarf eng mit spezialisierten Kinderwunschzentren zusammen.
Nehmen Sie Ihre Schmerzen ernst. Vereinbaren Sie einen Termin – ich nehme mir Zeit für eine gründliche Diagnostik und individuelle Beratung.
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